Kunstleistenprojekt

Nachdem wir seit Jahren im Musikraum mit zwei Großplakaten der Geschichte der ,Klassischen Musik‘  und der ,Popmusik‘ arbeiten, welche sich am Modell der Zeitleiste orientieren, entstand bei Herrn Meermeier und der Fachschaft Kunst der Wunsch, ein ähnliches Modell auch für den Kunstbereich zu schaffen.

Da der Kunstraum 18 Oberschränke hintereinander hat, entschieden wir uns, die Geschichte der Kunst von der Steinzeit bis zur Gegenwart in 18 ca. DIN A0 großen Plakaten darzustellen. Herr Schonauer erstellte diese Plakate nach Absprache mit den Kunstlehrer*innen. Sie wurden ausgedruckt und auch in digitaler Form zur Verfügung gestellt. So können Schüler*innen und Lehrer*innen jederzeit auf die wichtigsten Informationen der Kunstgeschichte zugreifen, auch neben ihrer Arbeit an den Kunstprojekten in der Kunstgeschichte ‘stöbern‘ und sich Details an Einzelausdrucken und mit dem Beamer anschauen. Wir wünschen uns, das dieses Werkzeug von allen geschätzt und angewendet wird.

F. Schonauer

Jahrgang 10 nimmt an spaARTe EINSZWEIDREI teil

SchülerInnen des Jahrgangs 10 beteiligten sich am Projekt spaARTe EINSZWEIDREI, das der Rhein-Sieg-Kreis und die Stadt Bonn gemeinsam initiiert haben. Unter dem Motto „Frei nach …“ hatten sie unter anderem ausgewählte Gedichte – von Goethe, Rilke und Hölderlin – zerstückelt und zu einem neuen lyrischen Text zusammengesetzt.

Die ersten Ergebnisse der Arbeit im Kunstunterricht und darüber hinaus sind nunmehr in einer Ausstellung im Siegburger Pumpwerk zu sehen. Die Ausstellung kann noch bis zum 21. Juni 2019 besucht werden.

Über die Ausstellung und das Projekt berichtete der Generalanzeiger. Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

Aufgaben und Ziele des Kunstunterrichts

Das besondere Lern- und Erfahrungsfeld im Fach Kunst ist die Welt der Bilder, die visuelle Kultur ausmacht, die gesamte sinnlich erfahrbare, ästhetisch gestaltete und primär visuell vermittelte Umwelt. In der umfassenden Präsenz, Vielgestaltigkeit und Verfügbarkeit von Bildern hat das Fach Kunst die zentrale Aufgabe, das Ausdrucks- und Wahrnehmungsvermögen der Schülerinnen und Schüler anzuregen, zu entwickeln, zu erweitern und ästhetisches Denken und Handeln auszubilden. Die Ausbildung einer komplexen Bildkompetenz ist das zentrale Anliegen des Faches Kunst.

Künstlerische Phänomene vermitteln vielfältige ästhetische Erfahrungen. Diese ermöglichen die Entwicklung von Wahrnehmungs- und Erlebnisfähigkeit sowie die Fähigkeit zur persönlichen Reflexion. Wahrnehmen und Reflektieren sind unmittelbar aufeinander bezogene und nicht voneinander zu trennende Tätigkeiten. Sinnliche Erfahrung und begriffliches Denken verhalten sich in diesen Zusammenhängen komplementär zueinander und fördern sich wechselseitig. Hier kommt der Auseinandersetzung mit künstlerischen Bildwelten und der eigenen Gestaltung ein besonderer Stellenwert zu. Schülerinnen und Schüler entwickeln dabei Kompetenzen, die sie zur selbst bestimmten und aktiven Teilhabe an vielfältigen Formen von Kunst und Kultur aus Vergangenheit und Gegenwart, aber auch zu einem kritischen und kreativen Wahrnehmungsvermögen gegenüber der eigenen Umwelt und der Alltagsrealität befähigen.

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