Schutz vor sexueller Gewalt

Der Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexualisierter Gewalt ist eine zentrale pädagogische, rechtliche und ethische Verpflichtung der Schule an der Sieg. Schule ist nicht ausschließlich Lernort, sondern zugleich sozialer Lebensraum, in dem junge Menschen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung begleitet, gestärkt und geschützt werden. Die Schule an der Sieg versteht sich als verlässlicher und verantwortungsbewusster Ort, an dem die Würde, Integrität und Selbstbestimmung aller Schülerinnen und Schüler gewahrt werden. Ziel ist die Sicherstellung eines schulischen Umfelds, in dem sich Kinder und Jugendliche sicher fühlen, ihre Grenzen respektiert wissen und bei Bedarf Unterstützung erhalten. Das vorliegende Schutzkonzept basiert auf den gesetzlichen Vorgaben, insbesondere dem Bundeskinderschutzgesetz (BKiSchG), dem Gesetz zur Kooperation und Information im Kinderschutz (KKG), § 8a SGB VIII sowie dem Schulgesetz für das Land Nordrhein-Westfalen (SchulG NRW). Es berücksichtigt darüber hinaus die Empfehlungen des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen sowie anerkannte fachliche Standards zur Entwicklung institutioneller Schutzkonzepte. Die Zugehörigkeit der Schule an der Sieg zum Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ist Ausdruck einer klaren Haltung: Respekt, Zivilcourage, Verantwortung und ein diskriminierungsfreies Miteinander bilden die Grundlage unseres pädagogischen Handelns. Das Schutzkonzept konkretisiert diese Haltung in verbindlichen Strukturen, klaren Verfahren und transparenten Zuständigkeiten. Es schafft Handlungssicherheit für Mitarbeitende, Orientierung für Schülerinnen und Schüler sowie Transparenz gegenüber Eltern und Kooperationspartnern.

Hier finden Sie das Gesamtkonzept: SCHUTZKONZEPT